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Psychische Gesundheit im Alltag
31. Januar 2025

Doomscrolling: Wenn schlechte Nachrichten zur Gewohnheit werden

Zuletzt aktualisiert am 12. Juni 2025

Kennen Sie das? Sie öffnen Social Media und verlieren sich in einem endlosen Strom negativer Nachrichten – Krisen, Kriege, Katastrophen. Dieses Verhalten nennt sich „Doomscrolling“ und kann sich negativ auf Ihre psychische Gesundheit auswirken. Doch warum passiert das, und wie können Sie dem entgegenwirken?

Warum Doomscrolling so fesselnd ist

Unser Gehirn ist darauf programmiert, Gefahren zu erkennen. Negative Informationen erregen unsere Aufmerksamkeit stärker als positive. Social-Media-Algorithmen verstärken diesen Effekt: Sie analysieren, welche Inhalte uns beschäftigen, und zeigen uns immer mehr davon. Das führt dazu, dass wir in einer Endlosschleife negativer Nachrichten feststecken – oft ohne es zu merken.

Das ständige Scrollen kann kurzzeitig das Gefühl von Kontrolle geben, gleichzeitig aber Ängste und Stress verstärken. Es entsteht ein Teufelskreis, der unsere Stimmung beeinträchtigt und langfristig sogar das Risiko für Depressionen und Angststörungen erhöhen kann.

Was können Sie gegen Doomscrolling tun?

Glücklicherweise gibt es Strategien, um dieses ungesunde Verhalten zu durchbrechen und bewusster mit Nachrichten umzugehen:

1. Setzen Sie sich bewusste Pausen

Legen Sie Zeitlimits für Social-Media-Apps fest. Nutzen Sie Funktionen wie App-Timer oder planen Sie gezielt Phasen ein, in denen Sie offline bleiben. Das kann Ihnen helfen, den Konsum negativer Nachrichten zu reduzieren und Ihre Aufmerksamkeit auf Positives zu lenken.

2. Reduzieren Sie Ihre Bildschirmzeit

Achten Sie darauf, wie viel Zeit Sie online verbringen. Versuchen Sie, bewusst Aktivitäten außerhalb digitaler Medien einzuplanen, zum Beispiel Sport, Spaziergänge oder Treffen mit Freunden. So schaffen Sie einen gesunden Ausgleich und reduzieren das Bedürfnis, ständig aufs Handy zu schauen.

3. Wählen Sie Ihre Nachrichtenquellen bewusst

Filtern Sie gezielt, welche Nachrichten Sie konsumieren. Setzen Sie auf seriöse Medien, die nicht nur über Krisen, sondern auch über positive Entwicklungen und Lösungen berichten. So bekommen Sie ein ausgewogeneres Bild der Weltlage.

4. Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden

Fragen Sie sich regelmäßig, wie Sie sich nach dem Nachrichtenkonsum fühlen. Wenn Sie merken, dass bestimmte Inhalte Ihre Stimmung stark belasten, erlauben Sie sich, eine Pause einzulegen. Ihre mentale Gesundheit ist wichtiger als ständige Erreichbarkeit.

Fazit: Bewusster Medienkonsum für mehr mentale Gesundheit

Doomscrolling ist ein Phänomen, das viele betrifft, aber Sie können aktiv gegensteuern. Indem Sie bewusst Nachrichten konsumieren, Ihre Bildschirmzeit reduzieren und Pausen einplanen, schützen Sie Ihre mentale Gesundheit und schaffen Raum für Positives im Alltag. Probieren Sie es aus – Ihr Wohlbefinden wird es Ihnen danken!

Ihr Novego-Team

 


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