Stimmt es eigentlich… dass Depressionen reine Kopfsache sind?
Ja, stimmt das denn eigentlich? Nein! Denn: Depressionen entstehen durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Eine Vielzahl von Untersuchungen zeigt, dass neben Persönlichkeitsfaktoren auch neurobiologische Veränderungen im Gehirn eine Rolle spielen. Man kann sich das in etwa so vorstellen: Bei einer Depression geraten Botenstoffe wie beispielsweise Dopamin, Serotonin und Noradrenalin aus dem Gleichgewicht. Diese sind für die Weitergabe und Verarbeitung von Informationen im Gehirn zuständig. So ist Dopamin für angenehme Gefühle zuständig, während Noradrenalin eine wachmachende Wirkung besitzt. Die Folge wenn beide Botenstoffe zu gering ausgeprägt sind: Wir fühlen uns niedergeschlagen, kraftlos, müde und traurig. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Libidoverlust – das sind nur einige wenige Symptome, die sich nicht einfach durch „ein paar positive Gedanken“ in Luft auflösen. Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass Depression eine ernst zunehmende Krankheit ist, die professioneller Hilfe bedarf!
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